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De­mo­kra­tie & Teilhabe

De­mo­kra­tie muss in jeder Ge­nera­tion neu ge­bo­ren werden und Bil­dung ist
ihre Hebamme.

John Dewey

Par­ti­zi­pa­tion

Unsere De­mo­kra­tie fußt auf die im Grund­ge­setz und im All­ge­mei­nen Gleich­hand­lungs­ge­setz von 2006 ver­an­kerte un­an­tast­ba­ren Würde jedes ein­zel­nen Men­schen und der Gleich­be­hand­lung aller. In der all­täg­li­chen Praxis werden diese Grund­sätze oft nicht um­ge­setzt. Im Alltag, auf dem Ar­beits­platz, in der Schule, in Be­hör­den und in vielen an­de­ren ge­sell­schaft­li­chen Struk­tu­ren werden Men­schen auf­grund von zu­ge­schrie­be­nen oder tat­säch­li­chen Zu­ge­hö­rig­kei­ten / Ei­gen­schaf­ten un­gleich be­han­delt oder dis­kri­mi­niert. Eine wie­der­holt dis­kri­mi­nie­rende Er­fah­rung ver­hin­dert, dass Men­schen ihre Po­ten­tiale ent­fal­ten und sich aktiv an der Ge­stal­tung der Ge­sell­schaft ein­set­zen und teil­ha­ben können. Das wirkt sich ne­ga­tiv auf die Ge­sell­schaft aus. Unsere De­mo­kra­tie lebt von den realen Be­tei­li­gungs­chan­cen aller in ihr le­ben­den Men­schen. Unsere Auf­gabe ist es, die ge­sell­schaft­li­chen Vor­aus­set­zun­gen zu schaf­fen, Struk­tu­ren zu öffnen, so zu trans­for­mie­ren und di­ver­si­täts­sen­si­bel zu ge­stal­ten, dass die Teil­habe und Selbst­be­stim­mung jeder:* Ein­zel­nen:* mög­lich ist.

Beyond the Books

De­mo­kra­tie ist eine Ge­sell­schafts­form, in der Men­schen ihr Zu­sam­men­le­ben und Mit­ein­an­der aktiv ge­stal­ten. De­mo­kra­tie ist Dis­kurs und Kritik. Sie ist ein Ver­spre­chen, sich ein­brin­gen zu können und sich zu be­tei­li­gen. De­mo­kra­tie ist nicht selbst­ver­ständ­lich. Sie muss be­stän­dig ge­stärkt und wei­ter­ent­wi­ckelt werden. Ein de­mo­kra­ti­sches Mit­ein­an­der er­for­dert Kom­pe­ten­zen, die von Kin­des­bei­nen an er­lernt, geübt und wei­ter­ent­wi­ckelt werden. Bil­dung hat die zen­trale Auf­gabe, Men­schen zu be­fä­hi­gen sich ge­gen­sei­tige Wert­schät­zung zu geben und Wege zu finden, um für Chan­cen­ge­rech­tig­keit und Teil­habe ein­zu­tre­ten und Ver­ant­wor­tung zu übernehmen.

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Cur­ri­cu­lum

De­mo­kra­tie und Teilhabe

In der deut­schen De­mo­kra­tie ist die Macht auf mehr als 80 Mil­lio­nen Men­schen ver­teilt: Alle Bürger*innen können sich aktiv einbringen.

De­mo­kra­tie­för­de­rung

Men­schen in die Lage zu ver­set­zen, sich vor­ur­teils­be­wusst und par­ti­zi­pa­tiv im ei­ge­nen Umfeld zu ver­hal­ten, be­stehende Mach­t­un­gleich­ge­wichte zu hin­ter­fra­gen und sich aktiv für Viel­falt und Men­schen­würde einzusetzen.

Per­spek­ti­ven­viel­falt

Of­fen­heit, un­be­kannte Per­spek­ti­ven ein­zu­be­zie­hen und ein dis­kri­mi­nie­rungs­freies Umfeld zu schaf­fen. För­de­rung von Kom­pe­ten­zen zur Kon­flikt­lö­sung und die Fä­hig­keit, die ei­ge­nen Werte, Normen und Zu­ge­hö­rig­kei­ten zu reflektieren.

Rechts­an­spruch

Ar­ti­kel 3.3 Grundgesetz:

(3) Nie­mand darf wegen seines Ge­schlech­tes, seiner Ab­stam­mung, seiner “Rasse”, seiner Spra­che, seiner Heimat und Her­kunft, seines Glau­bens, seiner re­li­giö­sen oder po­li­ti­schen An­schau­un­gen be­nach­tei­ligt oder be­vor­zugt werden. Nie­mand darf wegen seiner Be­hin­de­rung be­nach­tei­ligt werden.

All­ge­mei­nes Gleich­hand­lungs­ge­setz (AGG): 

Gesetz zur Um­set­zung der eu­ro­päi­schen An­ti­dis­kri­mi­nie­rungs­richt­li­nien: Schutz vor Dis­kri­mi­nie­rung aus ras­sis­ti­schen Grün­den oder wegen der eth­ni­schen Her­kunft, des Ge­schlechts, der Re­li­gion oder Welt­an­schau­ung, einer Be­hin­de­rung, des Alters oder der se­xu­el­len Iden­ti­tät durch pri­vate Ak­teure (z. B. Ar­beit­ge­ber, Ver­mie­ter, An­bie­ter von Waren und Dienstleistungen).